Übermorgenwelt

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Dienstag, 30. Oktober 2012

Feuerrot und Neonblau mit BristleBots






BristlePOD - Lasst die Zahnbürsten rasen!!!

"Meine Zahnbürschte is schneller wie deine!";)


Der Stadtjugendring Ulm hat die jährliche Veranstaltung "Feuerrot und Neonblau" während der Herbsferien durchgeführt und der Verein Übermorgenwelt war mit einer Aktion dabei. Kinder und Jugendliche konnten in den Räumen der Übermorgenwelt aus Zahnbürsten, Telefon-Vibratoren und Knopfbatterien einen kleinen Roboter basteln. 8 Jugendliche, im Alter zwischen 8 und 13 Jahren bastelten was die Finger zuließen unter Anleitung von Wulf, Klaus, Christian und weiterer Unterstützung durch Suzanna und Ingrid die flitzenden Zahnbürstenköpfe.

Das zu der Rennbahn gehörenden Start-Gate war allein bereits ein großer Spielknüller. Aber als dann die Düsen-Zahnbürsten fertig waren, konnten zuerst die Trainingsläufe und Vorentscheide stattfinden und nach vielen kleinen Rennen startete der große Wettbewerb, an dessen Ende die ersten 3 Platzierungen auch kleine Preise erhielten. Zusätzlich gab es außerdem einen Preis für das beste Design.

Für das leibliche Wohl wurde mit leckeren Sandwiches gesorgt. Als die Eltern ihren Nachwuchs nach einigen Stunden Spaß wieder abholten und die Flitzer stolz präsentiert werden konnten, da leuchteten auch die Augen der Erwachsenen, so dass wir tatsächlich überlegen, ob wir im nächsten Jahr nicht einfach die Aktion - evtl. zeitlich versetzt - auch für die Erwachsenen anbieten. 


Wer Interesse am Basteln von BristleBots hat - ihr könnt gern einfach Kontakt mit der Übermorgenwelt aufnehme - Vielleicht gibt's dann auch Tuning-Tips vom Wulf!

Sonntag, 28. Oktober 2012

Wintereinbruch


In Ulm ist der Winter früh eingekehrt - aber wir haben heut die frisch gestrichenen Heizkörper montiert. Auch die Tische für den Aktionstag "Feuerrot & Neonblau" mit dem "BristleBot-Race" stehen schon bereit. Am Montag wird nochmal geräumt ... und am Dienstag ist der große Tag!

Sonntag, 7. Oktober 2012

Demnächst in Ihrer Übermorgenwelt... :)

Im Rahmen der Veranstaltung "Feuerrot & Neonblau" des Stadtjugendrings Ulm e.V. findet in den Gewölben der Übermorgenwelt im Fort Albeck am 30.10.2012 ein "Bristlebot-Race" statt! 
Dazu werden aus Zahnbürstenköpfen, Knopfbatterien und  Handy-Vibrationsmotoren sogenannte "Bristlebots" gebastelt. Die kleinen Roboter treten im Anschluss im Rennen gegeneinander an.

Also - bei Interesse einfach dem Link zu "Feuerrot & Neonblau" folgen und nachlesen. 




Donnerstag, 4. Oktober 2012

Rezension: „Das Ältere Zeichen“ der Spielserie „Arkham Horror“

oder 

Die Redaktion Übermorgenwelt im kollektiven Kampf um geistige Stabilität und Ausdauer. 

Der Kampf gegen das Erwachen der Großen Alten aus den Geschichten von H.P. Lovecraft bildet den Hintergrund für eine Spieleserie der besonderen Art. Fantasy Flight Games und in Deutschland der Heidelberger Spieleverlag haben eine faszinierende Spielereihe auf den Markt gebracht die unter dem Titel „Arkham Horror“ bereits eine Liste an Spielen und Erweiterungen am Markt bereithält. Der Übermorgenwelt stand eine der jüngsten Neuerscheinungen dieser Serie zur Verfügung – „Das Ältere Zeichen“ – dass uns in ein Museum führt
Das Spiel ist ein Kartenspiel mit Würfelschwerpunkt. Das Öffnen der stimmungsvoll illustrierten Spielebox offenbart dann auch eine große Menge an Karten, verschiedene Würfel und gestanztes Zubehör.  Über die Abenteuerkarten wird die Museums-Welt aufgebaut. Dort sind Orte abgebildet, an denen im Verlauf des Spiels durch eine Kombination von Würfelglück und geschicktem Einsatz unterschiedlicher zusätzlicher Karten die Spieler die Aufgabe des Ortes und oft auch ein oder mehrere Monster besiegen müssen. Das große Ziel ist es dabei, das Erwachen eines von 8 Großen Alten zu verhindern oder ihn, im schlimmsten Fall, nach dem Erwachen zu bekämpfen. Dafür sammelt man über die verschiedenen Aufgaben die spielbezeichnenden „Älteren Zeichen“. Für gewonnene Abenteuer erhält der jeweilige Spieler die Karte und ein neuer Ort wird aufgedeckt.  Außerdem dreht jeder Spieler am Ende seines Zuges die beiliegende 12-Stunden-Uhr um 3 Stunden nach vorn. Jeweils um 12 wird eine Mythos-Karte gezogen und neue Ereignisse oder Monster können auf den Plan treten. Jeder Spieler kann einen von 16 Ermittlern spielen, wobei alle Charaktere jeweils eigene Fähigkeiten einbringen. Außerdem stehen für die Lösung der Aufgaben neben den Würfeln Zusatzkarten in Form von Zaubern, einfachen und besonderen Gegenständen oder Verbündeten zur Verfügung. Neue Karten kann man entweder direkt über die absolvierte Aufgaben  gewinnen oder durch die gesammelten Punkte im Museumsshop erwerben.  Kann der Spieler die ausgewählte Ausgabe nicht bewältigen, muss er den jeweiligen Sanktionen ins Auge blicken – die oft mit dem Verlust von Ausdauer oder geistiger Stabilität verbunden sind.  Ein großer Teil des Spiels dreht sich um’s Würfeln – weshalb es auch gern als Horrorkniffel bezeichnet wird. Das Würfelglück spielt eine entscheidende Rolle, doch die Spieltiefe wird durch das hervorragende und detailverliebte Artwork unterstützt. So gern man eine neue Karte zieht oder mit Spannung nach dem nächsten Monster greift, versucht man den ausgearbeiteten Text auf Karten oder Zubehör zu lesen, ist man schnell dabei eine Lupe aus dem Schrank zu kramen. Die Texte auf den Karten ermöglichen es den Spielern sich noch mehr auf die Spielgeschehen einzulassen – doch unabhängig vom Alter oder Sehkraft mussten alle Tester feststellen, dass hier Aufarbeitungsbedarf in Sachen Größe besteht. Trotz dieser Kritikpunkte hat uns „Das Ältere Zeichen“ in jeder Spielrunde aufs Neue gefesselt. Wenn man sich auf das Spiel einlässt und sich, mit ein wenig Fantasy dem Spielgeschehen widmet, kann man an dem „Älteren Zeichen“ viele Stunden damit verbringen, die Großen Alten zu bekämpfen. Die ersten Spielrunden dauern möglicherweise etwas länger als in der Anleitung angegeben, aber sobald man mit den verschiedenen Möglichkeiten vertraut ist, bekämpft man Vampire, Hexen und Kleriker in Besuchertoiletten oder düsteren Museumsarchiven.
Die Übermorgenwelt-Redaktion gibt dem Spiel 8 von 10 möglichen Punkten und empfiehlt es nicht nur H.P. Lovecraft-Fans. Unser Wunsch sind ein paar größere Schriftzeichen und ebenso modifizierte Spielmarken. Über kurz oder lang werden wir vermutlich, nach ein paar weiteren Runden „Das Ältere Zeichen“, wohl auch weitere Spiele der Arkham Horror Reihe in unserer Redaktion begrüßen und an langen Abenden an neuen Orten den Kampf gegen die großen Alten fortsetzen.


LARP, Pen & Paper und Table-Tops - Ich bin ein Waldläufer, wer kommt mit…?

Die neueste Sendung der Übermorgenwelt stand ganz im Zeichen der Rollenspiele im Bereich Fantasy und Science Fiction. Das Thema selbst war so umfangreich, dass zu Beginn zwar die verschiedenen Spielarten vorgestellt wurden, in dieser Sendung jedoch erst einmal sogenannte Pen & Paper sowie Table-Top Rollenspiele die zentrale Rolle spielen sollten. Den LARPs (Live Action Role-Playing Games) wird die Übermorgenwelt im nächsten Jahr auf jeden Fall eine eigene Sendung widmen. Eine kleine Premiere fand in dieser Sendung statt: erstmals waren Gäste über die Telefonleitung mit von der Partie. Im Bereich der Pen & Paper Rollenspiele konnte die Übermorgenwelt auf geballte Erfahrung mit insgesamt über 30 Jahren Spielpraxis der Redaktionsmitglieder zurückgreifen. Insbesondere die zwei Spielsysteme „DSA - Das Schwarze Auge“ und „CoC – Call of Cthulhu“ wurden detailliert vorgestellt und mit Anekdoten der eigenen Spielerfahrung untermalt. Die Telefongäste präsentierten eingehend das „Herr der Ringe – Kartenspiel“ und konnten hier auf jeden Fall die Redaktionsmitglieder und möglicherweise auch die Zuhörer, für dieses Spiel begeistern. Natürlich fanden auch Kartenspiel-„Klassiker“ wie „Magic- The Gathering“ oder das Perry Rhodan Sammelkartenspiel ihren Weg in die Sendung. Eine Rezension des neu erschienenen Spiels „Das Ältere Zeichen“ aus der „Arkham Horror“ Reihe gab einen kurzen Einblick in dieses, gerade für Neueinsteiger gut geeignete Rollenspiel des Heidelberger Spieleverlags und erhielt von der begeisterten Übermorgenwelt-Redaktion 8 von 10 möglichen Bewertungspunkten.
Unter der Rubrik „Gelesen, Gehört, Gesehen“ wurde passend zum Thema der Film „Nur ein Spiel“ vorgestellt, der Rollenspiele aus der Sicht eines langjährigen Spielers betrachtet und dem Zuschauer näher bringt. Der Film ist im Internet frei verfügbar und sei allen Interessierten ans Herz gelegt.
Des Weiteren konnte die Übermorgenwelt-Redaktion von einem interessanten Vortrag und persönlichem Gespräch mit Erich von Däniken berichten, der am 28.9.12 in Vöhringen über die „Rückkehr der Götter“ referierte.
Nach dieser Sendung voller Charisma, geistiger Stabilität und Ausdauer, 20seitiger Würfel und wunderbar gestalteter Spielkarten blieb der Wunsch nach einem baldigen nächsten Spieleabend mindestens bei den Redaktionsmitgliedern und hoffentlich auch bei dem einen oder anderen Zuhörer zurück. Die nächste Sendung am 31.10.2012 (Halloween) beschäftigt sich – passend zum Datum – mit dem Bereich Horror. Wir wünschen bis dahin allen Zuhörern und Bloglesern viel Spaß beim Spielen.