Übermorgenwelt

Übermorgenwelt

Samstag, 23. Februar 2013

T.d.o.T - Einfach Toll!!!

Der Tag der offenen Tür war ein voller Erfolg. Nachdem die Pforten im Fort Albeck von den Mitgliedern der Übermorgenwelt geöffnet waren, dauerte es nicht lang und die ersten Gäste trafen ein. Zugegeben - wir waren alle unsicher, ob überhaupt und mit welchen Besucherzahlen wir zu rechnen hatten - doch ein reger Andrang, ein kontinuierliches Kommen und Bleiben, ab und zu auch wieder Gehen - brachte allen Mitgliedern Freude und war eine Belohnung für die lange und harte Arbeit an den Vereinsräumen in den letzten Wochen und Monaten.
Es kamen Besucher die unsere Artikel in der Zeitung gelesen hatten, einige aufgrund der monatlichen Radiosendung und natürlich auch viele aufgrund der Mundpropaganda aller Mitglieder. Einige Spaziergänger hielten spontan Rast, genossen vielleicht einen Kaffee oder etwas selbstgebackenen Kuchen. Jeder Besucher - soweit ich es als Blogverfasser bisher weiß - hat sich positiv über die Räume und die Pläne des Vereins geäußert. Mit Vertretern der Kinder- und Jugendbibliothek der Stadtbibliothek Ulm wurde angeregt disktutiert und Ideen ausgetauscht, ebenso mit Vertretern anderer Vereine z.B. der Astronomischen Arbeitsgruppe Ulm, mit denen man über mögliche gemeinsame Projekte schwatzen konnte.
Die Bibliothek der Fantastik - am Freitag bereits in etwas kleinere Runde mit Vertretern des Stadtjugendringes und aus Politik und Wirtschaft offiziell eingeweiht - kam bei allen Gästen gut an. An zwei Spieletischen konnte man einen Blick auf verschiedene Spiele aus dem Bereich der Phantastik haben oder gleich selbst eine Runde probieren. Es gab viele Dinge zu bestaunen und es wurde Entspannt, Gelacht, Diskutiert und wir wünschen uns, dass der ein oder andere demnächst mal wieder vorbeischaut - oder doch zumindest vielleicht Feuer gefangen hat für Science Fiction, Fantasy oder Horror-Literatur. Der Kehraus lag dann tatsächlich im Bereich der angekündigten Uhrzeit von 23 Uhr und bis kurz davor waren noch Gäste anwesend.


Ein Kollege vom freien Radiosender free FM hat den Tag der offenen Tür ebenfalls besucht, Besucher und Mitglieder interviewt (link) und ermöglicht so einen Eindruck für alle die, die es am Samstag nicht ins Fort Albeck geschafft haben.



 



Es gilt natürlich weiterhin, dass die Türen der Übermorgenwelt im Fort Albeck für alle Neugierigen immer Montags ab 18:30 Uhr bis ca. 21:30 Uhr geöffnet sind und die Räume zum Besuchen und Verweilen einladen. Andere Termine oder Wünsche, Ideen, Anregungen sowie Kritik könne auch per Email an uebermorgen-welt(at)t-online.de versandt werden.



















Freitag, 22. Februar 2013

MORGEN!!! - T.d.o.T - Tag der offenen Tür

... eine Vorankündigung für den 23.02.2013!

Unsere Bibliothek der Fantastik wird eingeweiht und unsere Hallen öffnen sich für jeden der Lust und Laune hat - davon abgesehen, dass unsere Hallen zumindest Montags ab 18:30 Uhr bis ca. 21:00 Uhr immer offen stehen für Interessierte und Freunde der Fantastik!

Am 23.02.2013 werden wir den ganzen Tag anwesend sein - also ab 10 Uhr morgens bis 23 Uhr.

Wir werden den Besuchern die Räume der Übermorgenwelt Ulm e.V. präsentieren, die Bibliothek der Fantastik kann in Augenschein genommen und gern auch in das ein oder andere Buch hineingelesen werden. Nach dem großen Erfolg im Rahmen des Projekts "Feuerrot und Neonblau" wird natürlich auch eine Bristlebot-Bahn bereit stehen und die Besucher können sich spannende Rennen liefern.
Wir werden verschiedene Spiele aufbauen - unter anderem Arkham Horror, dass mittlerweile nahezu komplett im Verein vorliegt - und Probespiele ermöglichen. Natürlich werden die Mitglieder der Übermorgenwelt Rede und Antwort stehen und Informationen zum Verein preisgeben oder einfach Diskussionen zu Themen in Science Fiction, Fantasy & Horror mit den Besuchern führen. Eine kleine Präsentation wird außerdem ein wenig die Entstehung des Vereins und der Räume im Fort Albeck dokumentieren.




Wir hoffen auf viele interessierte Gäste und freuen uns über jeden Besucher - Fühlen Sie sich hiermit Herzlichst Eingeladen!

Fort Albeck
erreichbar über die Albecker Steige
89075 Ulm





Donnerstag, 21. Februar 2013

Sind wir alle Träumer?

Eine neue Sendung der Übermorgenwelt rauschte durch den Äther und engagierte sich einmal mehr zu den Themen Science Fiction, Fantasy und Horror. Zuerst beschäftigte sich die Redaktion mit der Frage der Definition von Science Fiction, Fantasy und Horror – bei denen natürlich keine scharfen Abgrenzungen existieren – doch die verschiedenen Kriterien, die bei der Unterscheidung helfen wurden angesprochen und mit Beispielen belegt. Die Frage nach den Träumern konnte am Ende mit einem klaren „Ja“ beantwortet werden und doch wurde bei einer regen Unterhaltung aufgezeigt, welchen wichtigen Aspekt die eigene Phantasie und die Ideen anderer auf den jeweiligen Menschen haben… Gemeinsam kam man zu dem Schluss, dass die Anregung der Phantasie und das Vertiefen in eine Welt – egal aus welchem Genre – eine großartige Erfahrung darstellen und sich jeder im Kopf eine völlig eigene Welt kreieren  kann. Auch wenn die Darstellung in Filmen möglicherweise eine Diskrepanz zu der persönlichen Vorstellung aufwirft, können dieser neue Eindruck und die möglicherweise andersartige Interpretation von Welten und Figuren auch eine Bereicherung der eigenen Phantasie schaffen. Die Faszination an phantastischer Literatur, die Freude und Begeisterung an diesen Genres sollte von den Redaktionsmitgliedern auf die Zuhörer überspringen.
Natürlich gab es nicht nur die allgemeine Diskussion sondern es wurden auch wieder verschiedene Titel der phantastischen Literatur präsentiert. Es werden noch gesondert Rezensionen in unserem Blog dazu erscheinen. Im Bereich Science Fiction wurde „Leviathan erwacht“ von James S.A. Corey eingehend vorgestellt. Der Roman erhielt 10 von 10 möglichen Bewertungspunkten der Redaktion. Ebenfalls eine Empfehlung mit geringen Einschränkungen, also 7 von 10 Punkten, erhielt „Der Widerstand“ von David Weber. Vom gleichen Autor wurde außerdem der „Nimue Alban Zyklus“ besprochen, der an dieser Stelle noch keine Wertung bekommt – doch Bücher von David Weber sollte man als Science Fiction Liebhaber definitiv einmal in die Hand genommen und gelesen haben. Wer des Englischen mächtig ist, der kann auf dieser Seite einen Einblick in frei verfügbare Werke des Autors erhalten.




 


















Ins viktoriansche London und zum Krieg der Welten entführt der Roman „Die Landkarte des Himmels“ von Félix J. Palma, der von der Redaktion ebenfalls 7 von 10 Punkten erhält und in der Sendung vorgestellt wurde. In den Bereich der humoristischen phantastischen Literatur sind die Werke von Robert Rankin einzuordnen, aus dessen „Buch der Allerletzten Wahrheiten“ am Ende der Sendung ein kurzer Abschnitt vorgetragen wurde. Die Redaktion bewertet den Roman mit 9 von 10 Punkten. Natürlich wurden weitere Autoren, z.B. Alan Dean Foster, John Brunner oder Anne McCaffrey innerhalb der Diskussion mit verschiedenen Werken erwähnt und dem geneigten Leser empfohlen. Allen diesen Büchern gemein ist die Tatsache, dass man beim Lesen der Geschichten in eine andere Welt eintaucht und in der Phantasie unglaubliche Dinge sieht und erlebt die über jedes Kino und Fernseherlebnis hinaus gehen können. Kommt und lest selbst!


 

















In der nächsten Sendung beschäftigt sich die Redaktion mit Technik und Technikkonzepten in der phantastischen Literatur, vornehmlich der Science Fiction. Habt ihr Hinweise und Vorschläge zu diesem Thema, einfach einen Kommentar in den Blog stellen oder eine Email an uns.

Montag, 11. Februar 2013

Petition zum Bau des Todessterns abgeschmettert



Eine Petition an die amerikanische Regierung und Präsident Obama hatte den Bau des StarWars- Todessterns mit einem Beginn im Jahr 2016 zum Inhalt. Dabei gab es Erwägungen, dass damit Arbeitsplätze geschaffen würden und die nationale Sicherheit gestärkt werden würde.
Die offizielle Antwort aus dem Weißen Haus  hat mit guten Argumenten gegen den Bau des Todessterns votiert.  Unter anderem wurden die Kosten, basierend auf Berechnungen der Lehigh Universität, auf mehr als $850.000.000.000.000.000 geschätzt – und dabei handelt es sich nur um die Materialkosten! Davon abgesehen bräuchte man das Eisen aus dem Erdkern und die Gewinnung von soviel Eisen wiederum benötigt mit der heutigen Technik etwa 833.315 Jahre… 

Die gleichen Leute haben sich auch mit der scheinbar profaneren Frage beschäftigt, wie lange es dauern würde in einem fertigen Todesstern die Böden zu wischen. Dabei wurde errechnet, dass die 359,2 Millionen Quadratkilometer (km2) von Darth Vader , der die Macht hat 1 m2/sec zu wischen, in 11,4 Millionen Jahren geputzt wären… Putzen dauert also länger als Bauen…

Auf den Seiten kann man auch nachlesen, wie lang Lebensmittel, Treibstoff und Munition im Fall der Zombie-Apokalypse reichen würden oder wie viel es Kosten würde ein unbesiegbarer böser Herrscher zu werden.

Doch zurück zu Petition um den Todesstern. Die Regierung unterstützt die Zerstörung ganze Planeten nicht – dass ist doch mal eine Aussage… Und zu guter Letzt möchte die USA nicht Unsummen der amerikanischen Steuerzahler in einen Todesstern investieren, der am Ende einfach von einem kleinen 1-Mann-Raumschiff zerstört werden kann. Mit dem wunderbaren Abschluss, dass die Kraft des Todesstern ganze Planeten zu zerstören - Nichts ist - im Vergleich zu den Möglichkeiten der Macht, endet die Ablehnung der Petition!
Der Bau des Todessterns ist jetzt als Kickstarter-Projekt zu finden – allerdings auch ausdrücklich als Scherz deklariert – nichtsdestotrotz sind bereits  228581 Pfund eingenommen. Man beachte hier übrigens das „Initial design“ des Todessterns!

Bild von http://starwars.wikia.com/wiki/T-65_X-wing_starfighter

Im Gegenzug wird die Rebellenallianz eine X-Wing-Schwadron finanzieren.  Hier sind die Pläne zumindest detaillierter, aber nicht weniger scherzhaft gemeint. 



Möge die Macht mit euch sein!