Übermorgenwelt

Übermorgenwelt

Freitag, 26. April 2013

Die Scanner

Robert M. Sonntag

Die Scanner

Fischer Verlage
ISBN: 9783596855377



2035: Alle Menschen sind durch eine virtuelle Brille vernetzt. Rob, der eigentlich studieren wollte, arbeitet nun für einen Megakonzern als Buchagent. Er kauft den Menschen Bücher ab und scannt sie, danach werden sie vernichtet. Für Rob, der mit einer virtuellen Umgebung aufgewachsen ist, ist das kein Problem. Doch mittlerweile werden Rob und sein Kumpel Jojo kaum noch fündig, ein Problem, denn ohne genug Kohle auf dem Konto, könnte Rob aus der privelegierten A-Zone fliegen. Das will er um jeden Preis verhindern. Da treffen Rob und Jojo auf einen gesuchten Mann und Rob kommt in Kontakt mit der verbotenen Büchergilde. Robs perfekte Welt beginnt zu bröckeln und bald schon wird er vom System gesucht.
Rob könnte auch schon heute leben, er ist mit dem System aufgewachsen und sieht dessen Einschränkungen zu Anfang nicht. Er genießt die Möglichkeiten, er kennt es nicht anders.  Nur langsam fängt er an Fragen zu stellen.


Ein erschreckend aktueller Jugendroman. Das Mobril-Netz hat ähnliche Züge wie Facebook, die Weiterentwicklung in diese erschreckende Richtung ist nachvollziehbar und spannend zu lesen. Man schmunzelt, aber man muss mitunter auch heftig schlucken, ob der Möglichkeiten die sich hier noch bieten könnten. Der Konzern Ultranet scheint wie ein teuflischer Zusammenschluss von Google, Facebook und Konsorten und zeigt, was diese Firmen für unser aller Zukunft bereit halten könnten. "Wissen für Alle! Jederzeit! Und kostenlos!"...was tun wir heute schon für diese Möglichkeit? Sie klingt doch gut und sinnvoll. Wenn nur ein oder wenige Konzerne all das Wissen in sich vereinen, so können sie doch auch kontrollieren, welche Informationen davon an die Öffentlichkeit gelangen. Ist uns bewusst, wie sehr sie uns einschränken und in die Falle locken können? Was bringt das überhaupt mit sich? Manches davon passiert schon heute... Lesenswert, spannend und höchst aktuell.




24.4.13 Jana Dietrich

Dienstag, 23. April 2013

Welttag des Buches - Was Lesen bedeuten kann!

Eine kurze Geschichte, die sich mit der Faszination "Lesen" beschäftigt, möchten wir auch anlässlich des Welttages des Buches mit Ihnen teilen.


Kindheitserfahrungen

Ist es möglich mit einer Handbewegung alles hinter sich zu lassen und eine neue Welt zu entdecken?

Eine Welt, in der alte Regeln nicht mehr gelten und in der ein normales Kind Abenteuer erleben kann; größer und atemberaubender als  alles, was es je zuvor in seinem behüteten Leben erfahren hat?

Mit 6 Jahren öffnete sich mir dieser Weg. Als hätte ich einen besonderen Eignungstest bestanden, tat er sich plötzlich vor mir auf.
Es war keine Geheimtür in eine andere Dimension; kein Raumschiff holte mich aus meinem Zimmer.
Der Ritter in glänzender Rüstung erschien nie in unserem Vorgarten, und im Park fand ich nie einen Flaschengeist. Auch konnten meine Katzen nicht sprechen, geschweige denn meine Stofftiere!

Das scheint bedauernswert zu sein, doch ich habe nie etwas vermisst. Im Gegenteil.

Denn wenn ich müde war vom vielen Reiten, vom kämpfen, zaubern und spionieren, dann brauchte ich nicht viel zu tun um wieder das behütete Kind zu werden, dessen Vater die Monster unter dem Bett vertrieb.

Nur eine einzige Handbewegung – ich schloss das Buch!



A. Neuschwander 


Welttag des Buches

Heut, am 23.4.2013 ist Welttag des Buches und das sollte gebührend zelebriert werden! Nicht, dass man wirklich einen Anlass brauchen sollte, um zu Lesen - aber am heutigen Tag kann ein Buch zumindest etwas bewusster in die Hand genommen werden.



Wussten sie z.B.:


- Das der Buchdruck mit beweglichen Lettern bereits 200 Jahre vor Gutenberg in Korea entwickelt wurde


- Das die Unesco über eine eigene Definition des Begriffs "Buch" verfügt: 

"Ein Buch ist "eine gedruckte, der Öffentlichkeit verfügbar gemachte, nicht periodische Veröffentlichung mit mindestens 49 Seiten Umfang."


- das Sprachforscher vermuten, dass sich der Begriff "Buch" eventuell auf seine ursprüngliche Herstellung aus Buchenholz zurückführen lässt


- dass das größte Buch, das im Guinnes Buch der Rekorde verzeichnet ist, 3,85 m auf 2,77 m misst, während das kleinste Buch mit 2,4 mm auf 2,9 mm so groß ist wie ein Stecknadelkopf


- das wohl jeder vierte Deutsche angibt, nie ein Buch in die Hand zu nehmen?!?! - unvorstellbar!




Welche Bücher der Genres Science Fiction, Fantasy oder Horror sollte man ihrer Meinung unbedingt gelesen haben?
Welchen Einfluss haben Bücher auf Ihr Leben, was bedeuten Bücher für Sie?
Schreiben Sie uns doch einfach einen Kommentar!






Mittwoch, 17. April 2013

Schwarz und groß wie ein Kleinbus, 3 Reihen Zähne, 6 Beine mit Flughäuten, Stachelschwanz...

... so entstand in der letzten Radiosendung unsere erdachte Kreatur. Auf Basis eines Panthers und mit 3 Augen ausgestattet sollte sie die Welt vom DSA unsicher machen. Hinzu kamen eine schuppige feste Haut sowie die Fähigkeit die Kräfte von Magiern zu behindern... eine Gruppe Rollenspieler hätte also bei einer Begegnung mit diesem "Mammfred" nichts zu lachen... wir schon :)
Und damit fand der Einstieg in die nächste Radiosendung der Übermorgenwelt statt - über die phantastischen Kreaturen.
Nach Erschaffung dieses Monster hat die Redaktion der Übermorgenwelt mit einem historischen Blick auf phantastische Kreaturen die Sendung fortgesetzt. Mit diversen bekannten Geschöpfen der Antike - der Sphinx, dem Mantikor, Minotauren, Zentauren, Harpyien, Greifen und dem geflügelten Pferd Pegasus fand sich über die Mythologie schnell ein Einstieg in das Fantasy Genre, denn viele dieser Lebenwesen sind auch immer wieder in aktuellen Büchern und Filmen anzutreffen, z.B. Harry Potter.
Im dunklen Mittelalter wurden die Geschichten oft von Hexen, Wasserspeiern bzw. Gargoyles, Basilisken, Drachen und Einhörner geprägt. Doch besonders der Kampf zwischen Gut und Böse, Gott und Teufel hat die Menschen seit dieser Zeit bewegt. In der Buchvorstellung des ersten Teils der Trilogie von Jonathan L Howard "Johannes Cabal - Seelenfänger" ging es dann auch um einen Mann, der seine Seele dem Teufel verkauft hatte und sie wieder zurückerlangen möchte. Eine Rezension erscheint in Kürze hier im Blog. Die präsentierte Kurzgeschichte "Die Katze des Herrn" von Beate Balzer beleuchtete Gott und dessen Stubentiger aus einer etwas anderen Sichtweise. Phantastische Kreaturen waren also schon lange Zeit in den Köpfen der Menschen zu finden, doch formell in die Fantasy wurden sie zu Zeiten von J.R.R. Tolkien eingeführt. Dort finden sich unter anderem Zwerge, Trolle, Drachen und Orks die seit dem "Herrn der Ringe" in verschiedensten Sichtweisen beleuchtet und neu dargestellt wurden.
Noch etwas früher, in den 20er Jahren, erschuf H.P. Lovecraft eine ganz eigene Horror-Welt um die "Großen Alten" wie z.B. Cthulhu, in der er seinen Protagonisten das Fürchten lehrte.  Die Geschichtensammlung "Hüter der Pforten" gibt in 22 Erzählungen verschiedenster Autoren (H.P. Lovecraft, Frank Belknap Long, Stephen King...) einen Einblick in diese schön schaurige Welt voller gruseliger Kreaturen.
Ein ganz eigenes Universum - das Perryversum - kann mit einer riesigen Zahl Kreaturen aufwarten, sowohl  in Form der Hauptcharaktere als auch in Nebenhandlungen tauchen in der langen Geschichte von Perry Rhodan immer wieder unglaubliche und spannende Geschöpfe auf. So erfuhren die Hörer etwas über die Marschiere-Viels, die Haluter oder den Mausbiber Gucky. Nicht zuletzt fanden auch Kreaturen aus dem Star-Wars Universum ihren Platz in der Sendung - Yoda, wohl jedem einschlägig bekannt, ist einmal eine andere Interpretation eines "kleinen grünen Männchens".
In der jüngeren Geschichte gibt es auch neue Kreaturen, Bigfoot, Yetis und das Ungeheuer von Loch Ness beflügeln die Phantasie der Menschen in der Neuzeit und haben ebenso Einzug in die phantastische Literatur gehalten. So spendiert Terry Pratchett in "Der Zeitdieb" den Yeti ganz außergewöhnliche Gaben - sie können ihr Leben, ähnlich wie in einem Computerspiel, zu einem beliebigen Zeitpunkt "abspeichern", im Falle eine Todes dort wieder "laden" und anschließend der Todesursache aus dem Weg gehen.
Vollgepackt mir "gewöhnlichen" und außergewöhnlichen Kreaturen hat diese Sendung doch nur einen Bruchteil des phantastischen Repertoires an Geschöpfen beleuchtet, die es in den breiten Genres Science Fiction, Fanatsy und Horrer zu entdecken gibt. Einigen Kreaturen wird die Übermorgenwelt noch eine eigene Sendung widmen, so ist eine Drachensendung bereits in Planung. Informationen dazu werden dann wie immer im Blog bereit gestellt.

In der nächsten Sendung geht es um den Meister, den Meister der Horrorliteratur - Stephen King. Wissenswertes aus seinem Leben und Schaffen, nicht nur im Horror-Bereich, wird die Übermorgenwelt-Redaktion am 15.05.2013 ab 20 Uhr  präsentieren.


Sonntag, 14. April 2013

Deutscher Phantastik Preis




Die Nominierungs-Runde zum Deutschen Phantastik Preis hat begonnen und jeder darf Vorschläge einreichen!

Link: http://www.deutscher-phantastik-preis.de/

Hier mal ein Auszug von der DPP-Website:

Was kann in den jeweiligen Kategorien vorgeschlagen werden?
Der besseren Lesbarkeit halber wurde jeweils nur die männliche Bezeichnung verwendet, die aber natürlich jeweils auch in der weiblichen Form gelesen werden kann und soll. Mit »deutschsprachige Originalausgabe« ist jeweils gemeint, dass der Text ursprünglich in deutscher Sprache verfasst wurde und keine Übersetzung darstellt.
  • Bester deutschsprachiger Roman
    Jeder phantastische Elemente enthaltende Roman, der im Vorjahr als deutschsprachige Originalausgabe erschienen ist, kann vorgeschlagen werden.
  • Bestes deutschprachiges Romandebüt
    Jeder phantastische Elemente enthaltende Roman, der im Vorjahr als deutschsprachige Originalausgabe erschienen ist, kann vorgeschlagen werden, wobei dies der erste Text des Autors in Romanform sein soll.
  • Bester internationaler Roman
    Jeder phantastische Elemente enthaltende Roman, der im Vorjahr im deutschsprachigen Raum erstmals als Übersetzung in deutscher Sprache erschienen ist, kann vorgeschlagen werden. Damit sind Neuauflagen ausgeschlossen, ferner kommt es auf den Jahrgang des Erscheinens der Übersetzung an, nicht auf den Jahrgang, wann die Originalausgabe erschienen ist.
  • Beste deutschsprachige Kurzgeschichte
    Jede phantastische Elemente enthaltende Kurzgeschichte, die im Vorjahr als deutschsprachige Originalausgabe erschienen ist, kann vorgeschlagen werden. Möglich sind hier auch erstmals im Vorjahr publizierte Online-Texte.
  • Beste Original-Anthologie/Kurzgeschichten-Sammlung
    Jede phantastische Elemente enthaltende Kurzgeschichtensammlung (von einem Autor) oder Anthologie (von mehrere Autoren), die im Vorjahr als deutschsprachige Originalausgabe erschienen ist, kann vorgeschlagen werden.
  • Beste Serie
    Jede phantastische Elemente enthaltende Serie, die im Vorjahr als deutschsprachige Originalausgabe in Textform publiziert wurde (ob bereits schon länger laufend oder Neustart ist egal), kann vorgeschlagen werden. Serie umfasst eine vorher nicht festgelegte Anzahl an Episoden, so dass mehrbändige, auf eine bereits festgelegte, überschaubare Bandanzahl konzipierte Zyklen nicht darunter fallen.
  • Bester Grafiker
    Jeder im deutschsprachigen Raum publizierende Künstler darf vorgeschlagen werden. Dies darf auch ein Sympathie-Votum sein, der Künstler muss aber im Würdigungszeitraum (dem Vorjahr) mit neuen Arbeiten hervorgetreten sein.
  • Bestes Sekundärwerk
    Jedes phantastische Themen behandelnde Sekundärwerk, das im Vorjahr als deutschsprachige Originalausgabe erschienen ist, kann vorgeschlagen werden. Es gibt zur Form keine Einschränkungen. Es können Sachbücher, Themenbände, Biographien, Aufsätze, Glossen, Interviews usw. vorgeschlagen werden.
  • Bestes Hörbuch/Hörspiel
    Jedes phantastische Elemente enthaltende Hörspiel, das im Vorjahr in deutscher Sprache publiziert oder ausgestrahlt wurde, kann vorgeschlagen werden.
  • Beste Internet-Seite
    Jede deutschsprachige Internetseite, die auf Dauer angelegt ist, im Vorjahr online war und sich mit einem phantastischen Thema befasst, kann vorgeschlagen werden.



    Eine Aktion von http://www.phantastiknews.de/joomla/

Samstag, 6. April 2013

Übermorgenwelt im April 2013

In letzter Zeit hat sich mal wieder einiges in der Übermorgenwelt getan. Wer den Blog verfolgt, hat bereits lesen können, dass wir Autorenbesuch hatten. Stefan Schweikert hat uns einen Besuch abgestattet ... und nicht nur das -  er hat uns auch auf ein interessantes Programm von Ulisses Spiele aufmerksam gemacht. Der Verlag hat Buch- und Spielepakete an Bibliotheken bzw. Schulen und Jugendzentren versand, um Rollenspiele und Table Tops aus dem Fantasy Genre, insbesondere der DSA-Welt, bekannter zu machen. Wir haben Ulisses Spiele angeschrieben und ebenfalls ein Paket mit tollen DSA - Romanen sowie verschiedenen Spielen erhalten. Bei diesen Spielen handelt es sich um die Pathfinder-Einsteigerbox, Einsteigerhefte von Schicksalspfade und Kaphornia 2: Die Insel der Piranha-Menschen. Diese Spiele bieten für alle, die schon immer mal Lust hatten, ein Rollenspiel zu probieren, den idealen Einstieg. Wer Lust hat, ein Spiel zu wagen, kann sich z.B. mit uns in Verbindung setzen oder einfach an einem offenen Samstag (der nächste findet am 20.4.2013 statt) vorbeischaun und direkt losspielen.


Doch das sind noch nicht alle Neuigkeiten. Bei uns hat sich noch einige mehr getan. Dank ein neuen Fördermitglied ist unsere Bibliothek der Fantastik um ca. weitere 2000 !!! Bücher reicher. Unaufhörlich sind unsere fleissigen fantastischen Bibliothekare dabei, die Bücher einzupflegen, katalogisieren und Sammlungen zu vervollständigen. Bei dieser Menge an Bücher dauert das natürlich etwas - aber es wird viel freie Zeit im Fort Albeck verbracht. 






 38 Kisten mit weiteren Büchern für die Bibliothek der Fantastik








Wir haben weitere Brett- und Rollenspiele gespendet bekommen - ihr könnt die Neuzugänge auf der Spieleseite finden.
Nach einer spontanen Entscheidung haben sich heut außerdem unsere Räumlichkeiten wieder etwas geändert, damit unsere Spiele einen geeigneten und angemessenen Ort zur Unterbringung erhalten. Kommt doch einfach mal vorbei und seht euch alles Live an.




Freitag, 5. April 2013

Phantastische Kreaturen... Die Suche!

In unserer nächsten Radiosendung, unzählige Zuhörer warten bereits gespannt, wollen wir uns mit dem Thema "Phantastische Kreaturen" auseinandersetzen. Also allem, was irgendein Autorenhirn im Bereich Science Fiction, Fantasy und auch Horror an besonders fröhlichen Tagen oder langen dunklen Nächten so ersonnen hat! Es gibt natürlich unglaublich viele Kreaturen - Einhörner, Drachen, mehrköpfige Ungeheuer... aber es gibt auch immer wieder etwas besonderes, etwas Neues und Ungewöhnliches.

Wenn ihr dabei spontan an eine Kreatur denken müsst, in meinem Fall z.B. "Truhe" aus den Scheibenwelt - Geschichten, dann schreibt uns doch einen Kommentar, sendet uns eine Mail oder kommentiert den Aufruf in Facebook, damit wir darüber in der nächsten Sendung am 17.04.2013 sprechen können.


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