Übermorgenwelt

Übermorgenwelt

Mittwoch, 30. Dezember 2015

Die ÜBERMORGENWELT ...


















... ist in den Räumen der Übermorgenwelt eingezogen.

Am 29.11.2015 haben über 40 Kinder zusammen mit Mitgliedern des Vereins Übermorgenwelt Ulm e.V. im Rahmen der KIBUM einen Planeten mit unzähligen Bewohnern bevölkert.
Nachdem der Planet zuerst im Stadthaus und dann in der Stadtbibliothek ausgestellt wurde, ist er nun in die Räumlichkeiten des Vereins im Fort Albeck eingezogen.
In den ersten Wochen des neuen Jahres werden wir dann noch zusammen mit unserer Jugendgruppe das Ambiente um den Planeten herum gestallten...
Ideen hierzu sind schon einige da.


Mittwoch, 25. November 2015

Weltallfans aufgepasst!

Kinder- und Jugendbuchmesse Ulm (KIBUM)

Thema: Unendliche Weiten: Sterne, Raumfahrt und Planeten




Nach einem Jahr Pause (aufgrund der Kinder- und Jugendliteraturtage Baden-Württemberg, bei der wir auch fleißig mit Aktionen und Veranstaltungen dabei waren) findet dieses Jahr ab 27. November im Stadthaus am Weihnachtsmarkt die 20. Ulmer Kinder- und Jugendbuchmesse statt. Bis 3. Dezember könnt ihr in ca. 2000 Kinder- und Jugendbuch Neuerscheinungen schmökern oder auch in ca. 150 Büchern aus der Ulmer Stadtbibliothek zum diesjährigen Thema Weltall. Wer also gerne liest oder noch ein Weihnachtsgeschenk sucht, kann sich den Termin ja schon mal vormerken. Am Freitag wird auch der Kinder- und Jugendbuchpreis der Ulmer Lesekinder vergeben, die Ulmer Unke.

Am 29.11., diesen Sonntag könnt ihr mit der Übermorgenwelt im Stadthaus um 12 Uhr, 
14 Uhr und 16 Uhr Geschichten zum Thema Sterne, Raumfahrt und Planeten lauschen. Fleißige Bastler sind willkommen mit uns im Anschluss Planeten zu gestalten und zu bevölkern. Der größte davon soll dann im Stadthaus und später in der Kinderbibliothek der Stadtbibliothek aufgehängt werden. 



Die Buchausstellung der Kinderbuchmesse hat zu folgenden Zeiten geöffnet:

Freitag ab 16 - 18 Uhr (Preisverleihung der Ulmer Unke)
Samstag ab 10 - 18 Uhr
Sonntag ab 11 - 18 Uhr
Montag bis Donnerstag 8.30 - 18 Uhr



Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der KIBUM unter: www.kibum-ulm.de
Ulmer Kinder- und Jugendbuchpreis: www.ulmerunke.de


Jana Dietrich, 25.11.15

Dienstag, 17. November 2015

Spielerezensionen der Übermorgenwelt

Es hat sich in der Übermorgenwelt eine Gruppe gefunden, die die verschiedensten Spiele rezensieren wird. Hier stellen Sven, Deniz und Holger schon mal vor, welche Kriterien sie anlegen werden.

Wer mittesten möchte, ist übrigens herzlich dazu eingeladen. Einfach montags in der Übermorgenwelt vorbeikommen oder per E-mail an uebermorgen-welt@t-online.de

Achso, die Vorstellung: hier entlang  klick

2015, vdd

Halloweenaktion "1. Zombietaverne" - Bericht eines Außenstehenden ;)

Ich stehe hinter dem eisernen Eingangstor des Fort Albeck am späteren Nachmittag des 31.10.2015 und die Sonne scheint erfreulicherweise noch mild auf mich herab. Auf der anderen Seite des Torflüges höre ich es - klackernde Kiefer, schnarren, keifen, gurgeln, stöhnen und schlurfen. Ein wenig stehen mir die Nackenhaare zu Berge und ich bin froh, dass ich nur ein "rosa Wölkchen" bin. Meine orangene Schutzweste kennzeichnet mich als Mitglied des Organisationsteams - kurz Orga, was bedeutet, ich werde im Spielgeschehen nicht wahrgenommen, es sei denn, ich muss einschreiten oder jemand hat ein Problem oder eine Frage. Deswegen rosa Wölkchen... wie Luft... nicht anwesend :)
Und jetzt, genau in diesem Moment, bin ich extrem froh darüber, denn eine Horde Zombies stürmt schlurfend, sabbernd und auf der Suche nach Hirn, Blut und Menschenfleich den Vorhof. Die Spieler vor mir, die bis zu diesem Moment noch über ihre Situation und ihr weiteres Vorgehen beratschlagt haben, greifen nun zu ihren Waffen, um sich den Untoten gegenüber zu behaupten, wie sie es bereits seit ein paar Stunden versuchen. Doch während sie bisher strategisch die relativ wenigen Zombies schlagen konnten, reicht ein kurzer Blick auf die neue Übermacht um den, mehr oder weniger geordneten Rückzug ins Gemäuer und damit hinter die noch schützende Eingangstür zur Übermorgenwelt anzutreten. Die Zombies folgen, werden durch den Lärm angelockt und können  (noch) nicht hinter die dicke Holztür vordringen. Schließlich, nachdem keine Opfer mehr erreichbar sind, ziehen sich die Zombies wieder zurück, einige bleiben einfach im Treppenhaus stehen, einige im Vorhof und ein großer Teil verlässt das Fort... und ich bin immernoch das rosa Wölkchen, werde aber vom einen oder anderen Zombie schon irgendwie hungrig angeschaut.... Haha - nix da... 

Doch kurz einmal von vorn - die Zombietaverne ist ein sogenanntes LARP, also Live-Action-Role-Playing Game, was bedeutet, man schlüft in eine Rolle und lebt diese in einem vorgegebenen Szenario und nach strickten Spielregeln aus. Ein LARP kann alle möglichen vorstellbaren Szenarien beinhalten und muss natürlich nicht immer etwas mit Zombies zu tun haben. Kostüme sind beliebt aber nicht immer notwendig. Heute zum Beispiel geht es um eine Gruppe von Fantasy- und SciFi - Freunden, die sich zu einem Halloween-Spieleabend und einer Party in der Übermorgenwelt treffen. Da kommt jeder wie er mag - einige eben in Alltagskluft. Dumm nur, dass ausgerechnet an diesem Abend auch die Zombieapokalypse ausbricht. Idee und Organisation dieses Spektakels stammen von Holger, in LARP-Kreisen auch als Jefe bekannt. Zusammen mit Bianca und Andy haben sie ganz schön was auf die Beine gestellt. So eine Aktion funktioniert nur mit Anmeldung... und die vorhandenen Plätze waren im Nu ausgebucht. Hier gab es dann Spieler, also die Leute, die sich der Zombiehorden erwehren mussten. Einige davon waren teilweise in die Handlung eingeweiht und z.B. schicksalhaft vorherbestimmt zu einem mehr oder weniger bestimmten Zeitpunkt zum Zombie zu werden, um dass Spielgeschehen voran zu bringen und in die richtigen Bahnen zu lenken. Dann gibt es natürlich noch die Zombies, Spieler, die von Anfang an, sensationell geschminkt, einfach alles und jeden anbeißen wollen. Ach ja, und natürlich nicht zu vergessen, die handvoll Orga, die rosa Wölkchen, die wussten, was wann und wo ablaufen sollte, welche Waffen und Werkzeuge zum Spiel gehörten und hin und wieder noch Objekte ins Spiel brachten oder Zombiehorden kontrollierten.

Als ich im Fort eintreffe, werden bereits die ersten Zombies geschminkt, die Räume sind festlich auf die Halloween-Party vorbereitet. Zu meinen Aufgaben zählt nun auch, die Haftungsregeln von allen Spielern unterzeichnen zu lassen. Diese Form von Absicherung ist LARP-typisch, habe ich mir sagen lassen, denn ich bin das erste mal dabei. Als sämtliche Spieler anwesend sind und instruiert werden, haben die Zombies bereits ihre Einweisung erhalten und bilden eine lustige Rotte rund im das Zombiezelt vorm Tor. Ich suche noch Andy, der den Generator aufbaut, den die Spieler später in der Dunkelheit finden und wieder in Gang bringen müssen - ohne dabei von Zombies angebissen oder gar verspeist zu werden. Auf der Suche begegne ich Mia. Die Verkleidung wirkt sehr professionell und ich bin spontan froh, dass es noch früher Nachmittag ist und unser erstes Treffen nicht im Dunkeln stattgefunden hat. Wie ich erfahre, ist sie quasi ein Zombie-Profi, fährt zu vielen Events und bekannt als "43 kg pure Angst". Joa- kann ich verstehen...
Noch haben sie ihn nicht entdeckt,
deswegen hat er auch noch sein Bier :D
Zurück im Fort, Andy muss noch basteln, startet nun das Szenario. Die Spieler treffen nun offiziell ein, während die ersten Zombies im Hintergrund heranschlurfen und als "Besoffene Partygänger" nur müde belächelt werden. Jeder ist in seiner Rolle - und hier sind Zombies eben noch nicht präsent. Nach dem Beginn der Party wird relativ bald der erste Tote, ein Bauarbeiter, im Treppenhaus gefunden - auch hier geht man von einer Schnapsleiche aus, klaut das Bier und lässt ihn liegen. Doch bald gibt's Tumult im Vorhof und erste eindeutige Opfer, auch wenn noch nicht klar ist, was da eigentlich genau vor sich geht. 
Diesen Teil stelle ich mir persönlich am schwierigsten vor - komplett in die unwissende Rolle zu schlüpfen.
Dann überschlagen sich die Ereignisse. Einige der Partygäste verändern sich und werden ebenfalls zu Zombies. Die Spieler müssen anfangen, um ihr Leben zu kämpfen - natürlich nur mit LARP-Waffen, spezielle, aus Schaumstoff und ähnlichem Material gefertigte Waffen oder Werkzeuge, die trotzdem ziemlich realistisch aussehen, auch um sich leichter in das Spiel hineinversetzen zu können. Es gibt vorgeschriebene Trefferzonen und je nach Wirksamkeit auch eine Anzahl an notwendigen Treffern, um einen Zombie zu besiegen. Dabei wird natürlich nicht wild drauflos gebolzt... die Orga achtet darauf, aber auch die Spieler selbst bleiben trotz steigendem Stresslevel noch soweit kontrolliert. 

Erdeeren und Tomaten sind des Zombies
Lieblingsspeise... dachte ich...


Verschiedene Aufgaben zwingen die Spieler, ihr heimeliges Übermorgenwelt-Räumchen zu verlassen und nach draussen zu kommen. Nachrichten müssen abgerufen werden, um über die Geschehnisse in der Welt der Zombieapokalypse informiert zu sein und die eigene Rettung planen zu können. Es wird Nacht... und nun geht den Spielern auch noch der Strom aus. Das Notstromaggregat im Treppenhaus macht nicht mehr mit und sie müssen den vorhin erwähnten Generator finden. In einer Ecke hinter dem Fort stellt sich Andy zu seinem Generator, um die Lösung der Aufgabe zu überwachen und wenn nötig, Hinweise zu geben bzw. Regelwidrigkeiten zu unterbinden. Ich warte auf einem Weg, um zu verhindern, dass die Spieler vielleicht falsch abbiegen oder für alle Eventualtitäten als Ansprechpartner vorhanden zu sein. Mit uns beiden ist eine Rotte der Zombies in das kleine "Wäldchen" gekommen und verteilt sich strategisch, um den Spielern zu möglichst ungünstigen Zeitpunkten den Schreck in die Glieder zu jagen und vielleicht auch den einen oder anderen auf ihre Seite zu ziehen - wie das Zombie eben so machen. 

Dann warten wir.... die Spieler müssen selbst auf die Idee und den Weg kommen, die notwendigen Informationen haben sie, aber natürlich wissen wir nicht, wann sie sich tatsächlich entschließen und wieviele auftauchen werden. In der Wartezeit raschelt hin und wieder ein Zombie, diese Geräusche kann ich zuordnen, denn sie kommen aus mir bekannter Richtung. Dann knackt es hinter mir und mir wird nun doch etwas mulmig. 
Habe ich erwähnt, dass ich zu den Menschen zähle, die Horror nicht so richtig viel abgewinnen können. Dafür bin ich zu schreckhaft und habe eine viel zu lebhafte Vorstellungskraft. Deswegen auch "nur" Orga im Zombie-LARP. 
Auch ein Zombie braucht mal ne Pause,
...um den bitteren Geschmack aus dem Mund zu bekommen?

Jetzt knackt es schon wieder... wer schleicht denn da herum? Vermutlich ein Igel oder ein anderes Tier, trotzdem drehe ich mich immer wieder um. Wie lange warte ich jetzt schon? 10 Minuten? 20 Minuten? Es fühlt sich lange an, aber dann kommen sie endlich, eine größere Gruppe - 5 oder 6 Leute... wir haben den Weg mit wenigen Knicklichtern markiert und alle laufen zielstrebig voran in Richtung Generator. Dann wird es lauter, die Zombies werden wach und greifen an. Ich höre es nur, kann in der Dunkelheit nichts erkennen und merke nur irgendwann, dass es wieder still ist. Nun erfüllt das Surren des Generators die Nacht, als die Spieler versuchen, die Aufgabe zu lösen. Die besiegten Zombies kommen den Weg herauf, wirken erschöft und ein wenig enttäuscht, dass sie so schnell geschlagen werden konnten... aber der Abend ist ja noch längst nicht vorbei... Zombies kommen immer wieder :)
Während sie abziehen und zurück zum Zelt gehen, warte ich weiter auf die Spieler und stehe in der Dunkelheit als ich eine Spieluhr höre. Langsam kommt Mia näher und bleibt ca. 2-3 Meter vor mir stehen. Im Spiel ist sie ein kleines Zombie-Mädchen, so ca. 1,50 m groß, mit einem rosa Mantel, goldenen Locken, blutigem Gesicht und blutigen Armen. In der Hand hält sie einen Puppenkopf, der eine Spieluhr ist. Eine Situation wie in einem Horrorfilm. Ich glaube, sie sieht mich an und ich frage mich, ob sie weiß, dass ich ein rosa Wölkchen bin. Meine Nackenhaare stellen sich wieder auf, aber dann ist sie gnädig, kommt näher und fragt, was die Spieler machen und ob sie Crawler-Geräusche machen soll. Ich lerne später, das Crawler eine besonders fiese und ausnahmsweise extrem schnelle Zombievariante sind, die sich durch ziemlich gruselige Soundeffekte bemerkbar machen. Klar, antworte ich ihr, denn die Spieler dürfen sich ruhig auch ein wenig fürchten da hinten. Sie beginnt und ich bin erneut froh, dass ich weiß, woher die Geräusche kommen, auch wenn ich nicht weiß, wie ein Mensch selbige produzieren kann. 
Lauf! ...wenn du kannst
Dann ist es soweit, die Spieler haben die Aufgabe gelöst und kommen den Weg zurück - ich erkenne die flackernden Taschenlampen und Mia stellt sich, wie vorhin bei mir, einfach nur auf den Weg, zieht die Spieluhr auf und wartet. Die Spieler erreichen die Stelle, das Taschenlampenlicht streift über den Boden, dann bleiben sie stehen ... vermutlich haben sie nun die Spieluhr gehört. Der runde Lichtkegel gleitet weiter den Weg voran, beleuchtet Mias Schuhe, gleitet nach oben bis in ihr Gesicht... dann höre ich nur ein "Oh, Scheiße" und ein "Lauf! Los Lauf!" und schon rennen die Spieler den Weg zurück in Richtung Zuflucht Übermorgenwelt. Mia schickt ihnen noch ein grusliges Lachen hinterher und meint nüchtern: "Sie laufen... Sie laufen immer..." In ihrer Stimme glaube ich ein wenig Genugtuung und Erheiterung herauszuhören, dann begeben wir uns ebenfalls auf den Rückweg.
In den weiteren Stunden bis Mitternacht spitzt sich die Lage im Fort immer weiter zu, mehr und mehr Spieler werden Opfer und kehren als Zombies zurück. Die letzten Überlebenden müssen zu einem Punkt außerhalb des Fort laufen, um von Hubschraubern der Armee aufgenommen und gerettet zu werden (so das Szenario, wir haben natürlich keine echten Hubschrauber ;) 
Wir kennzeichnen den Fluchtweg mit Knicklichtern, bauen auch eine Sackgasse ein, um es etwas schwieriger zu gestalten. Dann verteilen sich die Zombies. Zwei große Rotten - eine gleich am Anfang, die andere verteilt sich etwas später am Weg. Im engen und rutschigen Bereich der Fluchtroute wird niemand positioniert, um auszuschließen, dass sich jemand durch eine Schreckreaktion verletzt. Die erste Gruppe darf danach über eine Abkürzung zum Ende der Fluchtroute vorlaufen und erneut zuschlagen. Ich positioniere mich hinter den beiden Zombiehorden und zu Beginn des etwas rutschigen und schmalen Weges. Dann kommen die Spieler und werden zu beiden Seiten von Zombies flankiert, die nun auch etwas schneller als zu Beginn des Szenarios agieren dürfen. Sie stürzen gehetzt an mir vorbei, dicht gefolgt von doch recht flinken und trotzdem noch schlurfenden Zombies und der entsprechenden Geräuschkulisse. Ich folge nach den Zombies und möchte sicherstellen, dass niemand unterwegs verloren geht oder stürzt und vergessen wird. Aber sämtliche Teilnehmer sind kontrolliert genug und aus meiner Sicht gab es zu keinem Zeitpunkt ernsthafte Verletzungsgefahr. Ich erreiche das Ende des Weges und treffe auf eine Horde Zombies, siegreich jubelnd - eigentlich untypisch für die Untoten. Ich gehe also davon aus, dass das Spiel damit beendet ist und schlendere entspannt näher. Ein fröhlicher Zomie dreht sich um und ich höre nur noch "Spielleiter fressen".... "Mist", denke ich noch, "als rosa Wolke bin ich doch außen vor!?" - dann stürzen sich diverse Zombies auf mich....
Applaus - das Klatschen von Händen hallt durch die Dunkelheit. Wo ist der Organisator... der sammelt bereits Knicklichter ein, schließlich hinterlässt man alles so, wie man es vor dem Spiel vorgefunden hat. Dann hält er aber doch noch eine kleine Rede und erntet Begeisterung von allen Seiten. Glückwünsche und Szenendiskussion .. ein bisschen wie nach einem Theaterstück. Und in gewisser Hinsicht war es das ja auch. Dann geht's zur Aftershow-Party in die Übermorgenwelt. Zombie und Spieler vereint, erschöpft aber zufrieden. Wer hat gewonnen? Nun ja, die meisten Spieler sind am Ende den Zombies zum Opfer gefallen. Aber das muss ja nicht bedeuten, dass man deswegen verloren hat :D Ich konnte von meinem Orga-Standpunkt feststellen, dass auch die Zombies jede Menge Spaß an ihren Auftritten und Angriffen hatten. 

Ich bin deswegen jetzt zwar immernoch kein Freund von Horrorfilmen, aber die Zombies, die ich zu Halloween kennenlernen durfte, sind mir sehr sympatisch. In einem LARP eine Geschichte erleben zu dürfen, mitzugestalten und sich selbst vielleicht in eine kleine, andere Charakterrolle zu versetzen, ist auf jeden Fall ein großer Spaß und gleichzeitig auch eine Herausforderung. Ein Theaterstück mit festgelegter Rahmenhandlung in der jeder Darsteller seiner Rolle gemäß agiert und so die Geschichte beeinflusst. Der Spielleiter oder Regisseur koordiniert live und es gibt kein Publikum sondern ausschließlich Künstler, Laiendarsteller und Profis, deren Bühne überall stehen kann. 
Es wird wieder passieren, auch im neuen Jahr ist ein LARP geplant und ich bin mir sicher, dass viele Teilnehmer von Halloween erneut die, zum Teil ziemlich weite, Anreise auf sich nehmen werden, um sich den Spaß nicht entgehen zu lassen. Ob ich dann wieder ein rosa Wölkchen sein werde oder mich diesmal als Darsteller probiere... abwarten. 

Falls ihr die Chance auf ein LARP haben solltet - ich kann es nur weiterempfehlen. 

Und immer daran denken, Zombies sind auch nur Menschen... tote Menschen zwar, aber im großen und ganzen O.K. ;)

Montag, 19. Oktober 2015

Classic Battletech Spieletreff





"Wir schreiben das Jahr 3025. Die Menscheit hat sich von Terra aus kugelförmig in den Weltraum ausgebreitet, und sich in 5 mächtige Fraktionen aufgeteilt. Deren feudale Führer kämpfen untereinander um den Thron des Ersten Sternenlords. Dabei wird die Hauptlast der Kämpfe von den BattleMechs, 20 Meter hohen Kampfkolossen und Ihren Piloten, den Mechkriegern getragen. Steige ins Cockpit und werde ein MechKrieger. Kämpfe als Haussoldat oder als Söldner im 4. Nachfolgekrieg der Inneren Sphäre"

Regelmäßiger Classic Battletech Spieletreff in der Übermorgenwelt.

Alle 4 Wochen, Freitags von 18 Uhr bis Open End.

Erstes Treffen am 13.11.2015, dann alle 4 Wochen. 

Einsteiger, Wiedereinsteiger, Alte Veteranen und Grüne Mechkrieger sind willkommen. (Alle anderen natürlich auch :-)) 
Material für Einführungsspiele vorhanden. Weiterführende Regelwerke, Mechs usw. bitte selber mitbringen. 

Wir freuen uns auf großartige Schlachten. 

Mike und die Übermorgenwelt (nicht die Mechanics)

Sonntag, 4. Oktober 2015

Crowdfunding erfolgreich und nun für Alle erhältlich - Kochen und Lesen für Klein und Groß!

Um die Weihnachtszeit 2014 haben wir vom Crowdfunding-Projekt "Die kleinen Köche - Die unendlichen Gerichte" berichtet und nun ist das Buch wirlich erhältlich. 

https://www.startnext.com/die-kleinen-koeche

Dabei handelt es sich um ein Kochbuch für Kinder ... naja, und natürlich auch Erwachsene. Gut, Kochbücher für Kinder gibt es sicherlich schon auf dem Markt, aber hier hat sich ein Teil der Elite der deutschen Fantasyliteratur zusammengefunden, tolle und lustige Rezepte zusammengestellt und passende Kurzgeschichten, natürlich ebenfalls kindgerecht, dazu verfasst. Ich gebe zu, ein paar meiner Lieblingsautor(Inn)en sind dabei.
Mit Kochutensilien und Wortgewandtheit können hier sowohl der Nachwuchs als auch die Erwachsenen eine tolle Küchen-Kombination erleben. Die Illustrationen, teilweise von den Autoren bzw. von Kindern selbst und auch von Marie Sann sind liebevoll gestaltet und runden dieses, meiner Ansicht nach sehr gelungene, Kochbuch vollends ab.

An der Homepage wird noch gearbeitet und wenn ich es richtig sehe, sind auch noch nicht sämtliche Autoren in der Liste online aufgeführt. Ich bin gespannt, was auf dieser Seite noch so passiert!








09.2015, GW





Dienstag, 8. September 2015

Stadt-Land-Spielt

Es ist endlicher wieder soweit. Nach einem Jahr findet erneut unter dem Motto "Stadt-Land-spielt" ein deutschlandweites Spielewochende statt. In Ulm kann jeder, der sich für Gesellschaftsspiele welcher Art auch immer - Brettspiele, Kartenspiele, Rollenspiele, Strategiespiele etc.- interessiert, am kommenden

Samstag, den  
12.09.2015 
zwischen 
11:00 Uhr und 17:00 Uhr 

neue und alte Spiele ausprobieren, spielen und vorgeführt bekommen. Die Medienausleihe ist bis 14:00 Uhr möglich.

Vertreter der "Übermorgenwelt Ulm e.V." und des Spielevereins "CUBUS -  Ulm e.V." werden mit spannenden und zum Teil neuen Spielen vor Ort sein, erklären und mit Interessierten sehr gern Spiele ausprobieren. Tolle Spiele können wir als Leihgabe vom "Spielespatz" präsentieren. Auch "Werwolfrunden" sind wieder eingeplant!


http://stadt-land-spielt.de/



Montag, 7. September 2015

Die FARK - Fantasy und Rollenspielkonvent im Erlebnisort Reden

Am 29. August zogen einige Übermorgenweltler mal wieder in die Welt hinaus. Dieses Mal führten unsere Wege ins Saarland auf die FARK.


Der Fantasie- und Rollenspiel- Konvent ist eine Veranstaltung rund um die Themen Science Fiction, Steampunk, Cosplay, Fantasy, Live Action Role Play (LARP), Filme, Serien, Comics, Computer- und Videospiele und Endzeit.

Das Gelände ist riesig und neben vielen Gewandeten bietet die FARK Shows, Konzerte und Lesungen, Händler und Aussteller. Hinzu kommen Workshops, eine Steampunk-Auktion, ein Zombiewalk und ein Kostümwettbewerb.

Das Besondere an dieser Convention: Sie kostet keinen Eintritt, sondern es wird um Spenden gebeten. Der Erlös der Veranstaltung wird zu 100 % wohltätigen Zwecken gespendet.
Dieses Jahr kamen laut der Webseite der Veranstalter klick,  über 38.600 Euro zusammen. Das Geld kommt dem Kinder-Hospizdienst Saar und der Herzenssache des SWR zu Gute.

Bei dem Veranstaltungsgelände handelt es sich um ein aufgegebenes Bergwerk, das heute unter anderem Wassergärten und eine Ausstellung über den Bergbau der Region enthält. Die Bereiche waren vollständig in die Veranstaltung integriert.

Mitten in der Ausstellung fand man zum Beispiel den Science Fiction Bereich.





Im Außenbereich waren unter anderem die Darsteller der Endzeit mit ihren Fahrzeugen unterwegs.






Einige Abgesandte des Star-Wars-Universums spielten zusammen mit Besuchern mit ihren Lichtschwertern




Hin und wieder machte auch die Mischung der verschiedener Universen den besonderen Reiz aus







Steampunker gab es ebenfalls reichlich auf der FARK - eine ganze Halle war nur dem Steampunk gewidmet.


Besonders gut gefiel uns die gute Abgrenzung der FSK 16 und FSK 18 Bereiche. Es waren viele Kinder und Jugendliche auf der FARK unterwegs, die sich dadurch nicht versehentlich in die Bereiche verliefen, in denen der Horror vorherrschte.







In einer relativ kleine Halle waren die  Autoren untergebracht, doch die Auswahl war sehr fein. Autoren, die ihre eigenen Bücher vorstellten und kleine Verlage, die sich auf die Genres Fantasy, Science Fiction und Verwandtes spezialisiert haben, konnte man dort finden. Wir konnten uns einige Bücher gleich am Stand signieren lassen und kamen sogar in den Genuß einer spontanen Lesung.



Es wurde aber auch an ganz profane Dinge gedacht:
Die angebotene Verpflegung war abwechslungsreich und  die Stände gut verteilt. Es gab sowohl leckere Bratwürste als auch verschiedenes veganes Essen.
Es waren überall reichlich Toiletten vorhanden und man fand viele Sitzgelegenheiten - sogar im Schatten! Bei dem schönen Sommerwetter waren Pausen im Schatten auch nötig.
Nur ein einziger Verbesserungsvorschlag fiel uns ein: Einigen Ständen gingen am Samstag Nachmittag die alkoholfreien Getränke aus, hier wäre ein schnellere Nachlieferung gut gewesen.

Unser Fazit: nächstes Jahr planen wir eine Übernachtung ein!
Es ist so viel geboten und wenn man das Angebot an Vorträgen, Workshops und Lesungen nutzen möchte, ist ein Tag einfach zu wenig.

2015, bo

Mittwoch, 2. September 2015

3. Ulmer Zombiewalk

Am 22.08.2015 wurde die Ulmer Innenstadt von rund 100 Untoten überrannt.

Infizierte Wissenschaftler
Die Zombies strömten aus der Bahnhofsunterführung und zogen hungrig durch die Hirschstraße zum Münster und von dort weiter  über den Rathausplatz.

gruselige Gestalten drängen an die Oberfläche


Was war geschehen? Wie konnte so etwas passieren?

Es handelte sich um den 3. Ulmer Zombiewalk, der von zwei Ulmern zum Schutze der Stadt organisiert wird. Mehr dazu gibt es unter www.zombiewalk-ulm.de
Wie jeder Horror-Fan weiß: die wirklich schlimmen Dinge passieren da, wo es friedlich und idyllisch ist. Das galt in Ulm zumindest für diesen Samstag sicher nicht.



Massen in der Hirschstraße

Jeder kann zum Zombie werden


Auch drei Mitglieder der Übermorgenwelt waren beim Zombiewalk dabei. Zwei davon ausgestattet mit Kameras für viele schöne interessante Bilder und ein Zombie ausgestattet mit reichlich Kunstblut.

Die Untoten in verschiedenen Stadien der Verwesung schlurften stöhnend in Richtung der Menschenmenge in der Hirschstraße. Immer umringt von Fotografen und Passanten, die ihren Spaß an den gruseligen Gestalten hatten und viele Bilder machten.

Fotos wären wohl keine gute Idee, wären die Zombies echt
Für alle, die sich nun Sorgen um die Kinder machen, die nachmittags mit ihren Eltern in der Hirschstraße unterwegs sind: Es gibt beim Zombiewalk wenige Regeln. Eine der wichtigsten aber ist: Keine Kinder erschrecken!
Kinder (und Erwachsene), die sich fürchten, lässt man in Ruhe. Tatsache ist aber, dass die Kinder, die die Teilnehmer aus der Übermorgenwelt beobachten konnten, einen Heidenspaß mit den Zombies hatten und es gar nicht erwarten konnten, bis Mama und Papa endlich Fotos machten.

Das Ulmer Münster war das Ziel für das Gruppenfoto. Fast 100 Zombies zu einem Foto aufzustellen ist nicht ganz einfach, aber schließlich gelang es.

Die Aufstellung dauert noch, aber es wird


Nach dem Foto ging es noch vom Münster zum Rathausplatz.

Zombies auf dem Rathausplatz

Leichtsinnige Autofahrer! Sie haben die Nachhut nicht abgewartet und geraten nun mitten in die Zombieherde


In der Herdgasse endete dann offiziell der Zombiewalk, aber der Tag war noch nicht vorbei. Ein Großteil der Zombies zog noch zum CatCafé und ließ den Tag mit Grillen und einer Party ausklingen.

Man kann ganz klar sagen:
Bitte, liebe Organisatoren, sorgt weiterhin für Ulms Sicherheit durch weitere Zombiewalks. Wir hatten unglaublich viel Spaß und sind sicher wieder dabei, wenn es darum geht, als untotes Unheil in Ulm umzugehen

2015, bo


Mittwoch, 19. August 2015

MONSTER in Nürnberg



Wer kennt die "Versuchung des hl. Antonius" von Salvator Rosa aus dem 17. Jahrhundert? 
Auf dem Bild ist eindeutig ein Alien zu sehen. Ihr glaubt mir nicht? - dann auf nach Nürnberg in die Monsterausstellung! Dort gibt es noch bis zum 6. September 

"MONSTER. Fantastische Bilderwelten zwischen Grauen und Komik" 


zu sehen.


"Monster sind furchteinflößend, grausam und hässlich", so heißt es in dem außergewöhnlichen und auch sehr sehenswerten Flyer zur Ausstellung, "Sie gelten als Inbegriff des Bösen. Monster können auch wunderbar und witzig sein. Zwischen diesen beiden Polen regen sie die Fantasie des Menschen an und das seit Jahrhunderten. Monster geben den Ängsten, Begierden und Obsessionen einer Zeit ein Bild. In der Auseinandersetzung mit ihnen spiegeln wir uns selbst."

Im Germanischen Nationalmuseum kann man ihnen mal auf eine ganz andere Art und Weise begegnen als bei uns in der Übermorgenwelt.
Man betritt die Ausstellung durch einen Höllenrachen und so eingestimmt taucht man sofort in eine andere Welt. Unglaublich, welche Geschöpfe sich die Illustratoren für die "Hölle" im Laufe der Jahrhunderte ausdachten und wie detailliert die Kartografen Meeresungeheuer darstellen konnten. Habe ich sonst diese alten Handschriften, hinter Glas geschützt, immer mit größter Ehrfurcht betrachtet und bewundert - so war es in dieser Ausstellung fast ein diebisches Vergnügen, die "Randbordüren" nach kleinen Untieren abzusuchen. Macht man sich normalerweise Gedanken über Farbe, Licht und Komposition barocker Bilder mit biblischen Szenen (was man natürlich weiterhin tun kann), so ist man plötzlich von der Artenvielfalt der Höllenbewohner auf dem Werk fasziniert und bewundert die unerschöpfliche Phantasie der namhaften Künstler. Die Motive, Hintergründe und Ursprünge, die jeweils dahinter stehen, werden einem in kurzen Texten auf unterhaltsame Weise nahgebracht.
Zu sehen gibt es alles rund um Dämonen, Teufel, Drachen, Einhörner, Vampire - in einem kulturhistorischen Kontext. Man durchschreitet und erlebt die Geschichte der Monster bis in unsere heutige Zeit. Die Ausstellung gibt zudem "oftmals unbekannte Einblicke in die fantastischen Welten dieser wundersamen Wesen."
So wusste ich beispielsweise nicht, dass Einhörner in der Antike als regelrechte Ungeheuer galten. Dazu kann man das unglaublich lange Horn eines geschnitzten Einhornkopfes bestaunen - ein Narwalzahn.


Und obwohl es sich bei den gezeigten Objekten hauptsächlich um "klassische" Gemälde, ältere Handschriften, Skulpturen und Zeichnungen handelt, hatten selbst die anwesenden Kinder viel Spaß beim Erkunden der "Monster", so dass man, kleiner Tipp für die Ferien, auch einen fantastischen Familienausflug aus dem Besuch der Ausstellung machen kann.






August 2015, gh

Rollenspielgruppe Dungeonslayers

http://www.dungeonslayers.de/

Jeden zweiten Freitag schlagen sich in der Übermorgenwelt tapfere Helden durch einen düsteren Wald voll von Monstern und wilden Kreaturen. Schwer bewaffnet mit mehreren Würfeln, Bleistiften und Charakterbögen kämpfen sie für das Gute. Und für Ruhm, Ehre und Gold natürlich.

Keine Sorge: im Grunde geht es hier ganz friedlich zu. Es ist nur eine Rollenspielgruppe. In diesem Fall spielt die Gruppe das Spiel Dungeonslayers und erforscht das Wyndland. Die Gefahren existieren nur in der Fantasie der Spieler und oft ist es auch sehr lustig.

Dungeonslayers ist ein Rollenspiel von vielen, das in einer ganz klassischen Fantasy-Welt angesiedelt ist. Es gibt aber auch Rollenspiele für Fans von Steampunk, Science Fiction, Horror oder Endzeit.

In der letzten Radiosendung gab es zu diesem Thema einige Informationen und auch ein Interview mit Judith Vogt, der Autorin von "Die zerbrochene Puppe". Zusammen mit ihrem Mann und natürlich weiteren Helfen haben sie ein Rollenspiel auf Basis ihrer Steampunk-Welt entwickelt. "Eis & Dampf" ist in der letzten Woche neu im Uhrwerk-Verlag erschienen und wir möchten das Rollenspiel demnächst auch gern in unserem Verein testen.


In der Übermorgenwelt haben sich schon weitere Rollenspielgruppen gefunden. Wer Interesse daran hat, Rollenspiel einmal auszuprobieren, wer eine Spielergruppe sucht oder gar selbst ein Spiel leiten möchte, dem sei ein Besuch in der Übermorgenwelt empfohlen. Besonders bieten sich dafür die offenen Samstage an, die im Kalender notiert sind.





http://www.eis-und-dampf.de/

August 2015, bo

Mittwoch, 8. Juli 2015

Erfolgreiches X-Wing Turnier in der Übermorgenwelt

Am Sonntag, 05.07.2015, fand das zweite X-Wing Turnier in den Räumen der Übermorgenwelt statt: 16 Spieler, 8 Spieltische, 4 Spielrunden a 75 Minuten ...
Von 11 bis nach 17 Uhr trafen die Flotten der Imperialen, Rebellen und Verbrecher aufeinander und lieferten sich heiße Gefechte.
Alle waren begeistert. Die Spieler, die Zuschauer und die Organisatoren vom Spielespatz hatten ihren Spaß.


































Und das nächste Turnier dieses Jahr ist schon in Planung ....

May the Force be with you!!! (Beez Rule!)